Hallo ich bin Christian,
Geboren: Köln-Kalk
Gelebt: In der ganzen Welt
Ausbildungen: Caterer & Smörrebröd Koch - Kopenhagen
Jobs: You Name It - I Did It
Meine Lebenseinstellung basiert auf Werten wie Freiheit für die Verschiedenheit - Gleichheit vor dem Gesetz! Für mich bist du weder ein Unanständiger noch ein Anständiger wegen Dingen für die du nichts kannst, wie deiner Hautfarbe, Herkunft, Sexualität oder was auch immer. Für mich macht den Unterschied: Einem Unanständigen geht es gut wenn es anderen schlecht geht und einem Anständigen geht es gut wenn es anderen gut geht! Leider ist das vielen Menschen angesichts der Probleme die es so in der Welt gibt abhanden gekommen. Mehr und mehr Menschen finden Typen wie Trump, Putin oder Weidel und deren Zwangs-Weltbild erstrebenswert. Stell dir doch nur mal einen Augenblick vor wir leben in einer Gesellschaft wo Zwang das hauptsächliche Mittel zur Beeinflussung ist und nicht Überzeugung.
Stell dir mal die Frage: Wie sähe ein solches Leben aus? Du gehst zum Metzger und jedesmal wenn du daran vorbeigehst ohne eine Frikadelle zukaufen laufen die Mitarbeiter mit Fleischhaken hinter dir her. Du beachtest ein Geschwindigkeitsschild nicht und ein Selbstschussautomat durchlöchert dein Auto. Du rauchst noch und wirst gleich dafür hingerichtet, oder Umgekehrt du rauchst nicht, Hinrichtung. Stell dir vor du musst die Konsequenzen dafür tragen weil du nicht die richtige Hautfarbe, Parteibuch, Religion, Sexualität…wählst oder hast. Das Leben in einer Gesellschaft ist doch überhaupt nur möglich wenn es keinen Zwang sonder Überzeugung gibt. Sicher es hat in der Geschichte genug Beispiele gegeben wo man das in Frage gestellt hat aber das ist doch alles gescheitert. Überzeugung ist etwas was uns wirklich am Leben hält und das ist oft genug wirklich wörtlich zu verstehen! Deshalb beteilige ich mich an gesellschaftlichen Debatten und habe zu verschiedenen Anlässen verschiedene mehr oder weniger berühmte & berüchtigte aber immer leckere Butterbrote kreiert:
Am 30.04.1945 nahm sich Adolf Hitler, dieser überzeichnete, herumschreiende und komplett bescheuerte Führer, der, um der Surrealität noch einen drauf zusetzen, auch noch permanent in einer schlecht sitzenden Uniform mit brauner, eingeschissen wirkender Buchse herumlief, mit einem Schuss in die Schläfe endlich sein Leben. Hitler war ein Taugenichts denn für ehrliche, harte Arbeit fehlte ihm schlicht und ergreifend die Lust, das Können, die Bildung und eigentlich auch alles andere. Eigentlich hatte Hitler nichts außer einer Riesen Begabung für Lügen und einem gewaltigen Dachschaden.Dennoch wurde er als heißester Scheiß in Deutschland der 1930 und 1940er Jahre gefeiert. Was selbstverständlich einiges über die Bildung in Deutschland der damaligen Jahre aussagt. Nachdem er über 60 Millionen Menschen in den Tod schickte und das wohl grausamste Regime der Moderne aufbaute entzog er sich seiner Verantwortung indem er in seinem politischen Testament den Deutschen die Schuld am verlorenen Krieg und Untergang des NS Regime gab, weil es zu schwach seih. Er erschoss sich mit einer Pistole, Walther PP Kaliber 7,65 mm, dessen Kugel, wir heute feiern wollen. Als Butterbrot Koch ist mein Beitrag zu diesem grossartigen Tag ein Butterbrot zu kreieren das „765“ und es mit euch zu teilen.
Die 7 steht für das Brot:
Der Bagel gilt als traditionelles jüdisches Gebäck in Osteuropa. Die erste bekannte schriftliche Erwähnung stammt aus Verordnungen der jüdischen Gemeinde in Krakau aus dem Jahr 1610. Der Bagel wird vor dem Backen in Wasser gekocht, was ihm seine typische zähe Kruste verleiht. Durch jüdische Einwanderer wurde er besonders in New York populär und ist heute ein fester Bestandteil der jüdisch-amerikanischen Küche.
Die 6 steht für die Zutaten:
Koscherer Hummus ist ein Kichererbsen-Dip, der nach den jüdischen Speisegesetzen (Kaschrut) hergestellt wurde und somit für den Verzehr geeignet ist. Da Hummus von Natur aus überwiegend aus pflanzlichen Zutaten besteht, ist er oft koscher, muss aber für eine offizielle Zertifizierung bestimmte Regeln erfüllen.
Die 5 steht für das Topping:
Eine Prise Olivenöl. Das beste Olivenöl stammt oft aus der Elser Manufaktur, wobei Spitzenöle häufig aus kleinen, handwerklichen Betrieben mit früher Ernte kommen. Wie auch der Founder Johann Georg Elser sich damit auszeichnete früher erkannt zu haben was Scheiße und was Honig ist. Elsers preisgekrönte Öle zeichnen sich durch intensive Schärfe und Bitterkeit aus. Mahlzeit!
Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen, in dem Glauben, dass wir alle irgendwann mal Millionäre, Filmgötter, Rockstars werden. Wie Elon Musk, Tom Cruise oder Taylor Swift… Wir kennen sie alle. Sie haben den meisten von uns irgendwann mal ein bisschen Unterhaltung geboten und dafür Millionen von Likes, Dollar und Aufmerksamkeit bekommen. Aber wer kennt Anita? Anita tat viele Jahre etwas, das unbezahlbar ist: Sie hielt in Krankenhäusern Neugeborene im Arm. Babys, ohne Familie oder deren Eltern aus verschiedenen Gründen nicht bei ihnen sein konnten oder durften. Sie sprach mit ihnen, sie beruhigte, gab ihnen Nähe, Geborgenheit und Liebe — in einer Phase, in der das Überlebenswichtig war. Sie hat keine Schlagzeilen gemacht. Keine Likes gesammelt. Kein dickes Geld verdient. Sie starb in einer Einzimmerwohnung mit der minimal Rente irgendwo in Deutschland. Aber sie hat die wirkliche Welt verändert — die kleinen Welten dieser Kinder. Es gibt viele Anitas, die das wirkliche Leben positiv verändern und fast nichts dafür kriegen. Deshalb habe ich ein Butterbrot Anita kreiert - um den Leistungen von Anita und den vielen anderen, wie ihr, mal ein wenig Aufmerksamkeit zuschenken! Ihr seit die wirklichen Helden und Heldinnen unserer Zeit. Mahlzeit! Eine Toast, mit Avocado, Ziegenkäse, frischem Spargel und eine Prise Salz & Pfeffer.
Ulrike Meinhof hat euch lieb. Vor 50 Jahren am 9. Mai 1976 starb Ulrike im Hochsicherheitstrakt Stuttgart Stammheim. Ob man ihre Taten korrekt und nachvollziehbar oder vollkommen daneben und bescheuert fand, seih mal für einen Moment dahingestellt. Ich würde gerne mal über ihre Standhaftigkeit und Konsequenten Lebensstil reden. Mit einem Millionär verheiratet, dicke Villa, fettes Gehalt… Aber auch erfolgreiche und berühmte Journalistin, gern gesehener Gast in TV Talkshows und eigene Kolumne… Sie hatte alles wovon viele nur träumen können aber sie gab das alles auf ging in den Untergrund, riskierte ihr Leben und war bereit anderen ihres zu nehmen. Warum? Damit es allen gut geht und nicht nur wenigen Privilegierten wie sie eine war. Das nannte man früher in den Kreisen wo Ulrike abhing, dem Volk dienen und sich nicht bedienen lassen. Als sie dann dafür verhaftet wurde und von mehreren Justizvollzugsbeamten der Presse wie ein Tier vorgeführt wurde, blieb sie standhaft und konsequent, als man sie der Isolationshaft unterzog blieb sie standhaft und konsequent, als man sie im Prozess des mehrfachen Mordes zu lebenslänglich verurteilt wollte blieb sie standhaft und konsequent. Bis zu ihrem Tod, als man sie in ihrer Zelle erhängt auffand, blieb sie standhaft und konsequent. Irgendwie fehlen solche Menschen heute, mit genau diesen Eigenschaften: Standhaft und Konsequent. Aber schon Ulrike wusste: Keine Revolution auf nüchternen Magen. Deshalb das Ulrike Meinhof Butterbrot: Eine einfaches Mettbrötchen mit Zwiebeln. Mahlzeit!
Manchmal liegt in der Einfachheit die (Er)-Lösung. So dachte schon Jane Parker als sie der Zivilisation den Rücken kehrte und im Urwald ihr Paradise fand. Kein Wunder nur mal schnell einen Kaffee in einem Coffeeshop holen kann schon zur Ausrasten führen: Small, Tall, Grande, To Go, To Stay, To Drive, One Shot, Double Shot, No Shot, Full Fat, Low Fat, No Fat…. Dann die Nachrichten die wir jeden Tag ertragen müssen; Irgendein Baby in Bayern sagte als es auf die Welt kam, Grüss Gott. In Mexico fiel heute um 11.29 und 12 Sekunden eine Frau beim Blumengiessen vom Balkon … und in manchen Gegenden der USA soll es Glück bringen sich, an einer roten Ampel, von einem Polizeiauto überfahren zu lassen. Nachrichten aus aller Welt, sind für den Geist was Schokolade für den Körper ist - appetitlich, leicht verdaulich und langfristig echt Schädlich. Wir Gewichten den falschen Themen Relevanz und können gar nicht mehr durchblicken… Die wirklichen globalen Probleme, wie der Klimawandel, die gesellschaftliche Ungleichheit und die durch künstliche Intelligenz ausgelöste Transformation des Arbeitsmarktes… machen wenn man sie denn versteht, auch nicht wirklich happy. So suchte und fand Jane ihr eignes Paradise ohne die Probleme der Zivilisation. Aber auch Erwachsene brauchen ab und an eine kräftige Schippe Mineralstoffe für Energie, aktive Muskeln und gesunden Elektrolythaushalt. An vorderster Front stehen bei der Banane die Mineralstoffe Magnesium und Kalium, Fitnessmacher für Nerven- und Muskelzellen. Schließlich wollen 206 Knochen in unserem Körper gut unterhalten werden. Das Butterbrot Jane Banana: Eine Scheibe Vollkornbrot, Butter, eine Banane, 1 EL gehackte Mandeln, 2 TL Honig. Die Brotscheiben mit Butter bestreichen, die Banane in Scheiben darauflegen. Nach Belieben mit Mandeln und Honig bestreuen. Mahlzeit!
Hört mal gut zu, ihr Moralapostel und Hassprediger. Ich bin Butterbrot Koch. Ich bin straight. Ich stehe jeden Tag in der Küche, schneide Brot, streiche Butter und belege Stullen. Und wenn ich mir eure gequirlte Scheiße angucke, mit der ihr im Pride Month gegen queere Menschen hetzt, dreht sich mir der Magen um. Ihr missbraucht die Religion für euren Hass? Dann erkläre ich euch das letzte Abendmahl jetzt mal in meiner Sprache – der Sprache der Butterbrot Küche. Was glaubt ihr eigentlich, was Jesus da am Abend vor seinem Tod gemacht hat? Der hat kein Fünf-Gänge-Menü für eine exklusive Elite serviert. Der hat das einfachste Essen der Welt genommen. Ein Stück Brot. Ein verdammtes Butterbrot der Antike. Und er hat es gebrochen und gesagt: „Hier, esst alle daraus.“Alle!Da gab es keine Gästeliste mit Einlasskontrolle nach sexueller Orientierung. Da stand kein Schild: „Queers müssen draußen bleiben.“ Als Butterbrot Koch sage ich euch: Essen ist für alle da. Brot unterscheidet nicht zwischen hetero, schwul, lesbisch oder trans. Es macht jeden satt, der Hunger hat. Und wer Menschen den Platz am Tisch verwehrt, weil sie anders lieben als die Norm, der hat das Handwerk der Zwischenmenschlichkeit komplett verfehlt. Ihr wollt die heilige Tradition schützen? Ihr seid die Ersten, die den Laden ruinieren würden, weil ihr hungrige Leute wegschickt! Das letzte Abendmahl im Pride Month bedeutet für mich: Der Tisch ist verdammt noch mal bunt gedeckt. Die Stulle wird geteilt – mit jedem, der da ist. Mein Messer streicht die Butter für alle gleich dick, egal wer danach die Hand des anderen hält. Ihr Homophoben könnt euch eure selbstgerechte Menükarte sonst wohin stecken. An meinem Tisch regiert die radikale Vielfalt. Wer damit ein Problem hat, bleibt hungrig vor der Tür. Und an alle die Angst haben: Hört auf, um Erlaubnis zu bitten, existieren zu dürfen. Der Tisch ist bereits gedeckt – und er gehört nicht den Institutionen, die euch verdammen. Geht da raus. Seid laut. Seid unbequem. Wenn euch die Welt keinen Stuhl anbietet, dann bringt euren eigenen Klappstuhl mit oder werft die alten Tische um. Eure Existenz ist der Widerstand. Lebt ihn – stolz und ohne Entschuldigung.